Ein Spaziergang im Klenzepark

Thomas ist Business Development Manager und Consultant bei den Catus Consultants. In einem kurzen Gespräch wollten wir unter anderem von ihm wissen, warum er sich für Transformas entschieden hat und was er davor schon so alles ausprobiert hat, um gesünder zu leben. Hierfür treffen wir Thomas zu einem Spaziergang im Ingolstädter Klenzepark.

Hi Thomas, schön, dass Du Dich zu diesem Interview bereiterklärst. Die Themen „der eigene Körper“ und „mein Gewicht“ sind ja schon sehr persönlich und nicht jeder möchte gern darüber sprechen, zumal es in Deinem Fall auch noch Kolleginnen sind, die Dich dazu befragen.

Hallo zusammen. Klar, mach ich doch gern. Ich weiß ja, mit wem ich spreche. Ich vertraue Euch auch hierbei voll und ganz und bin sicher, dass ich im Blog-Beitrag nix lesen werde, was ich nicht öffentlich erzählen möchte.

Thomas, Du beschäftigst ich gerade intensiv mit dem Thema Gesundheit und Ernährung. Was hat Dein Interesse daran geweckt?

Ja, das stimmt. Es ist eine Mischung aus Neugier und bestehendem Handlungsbedarf, die mich quasi zwingt, das Thema wieder aufzugreifen.

Wieder? Du hast Dich davor also bereits mit dem Thema Ernährung beschäftigt? Wie genau?

Mit klassischen Diäten habe ich eher wenig Erfahrungen. Das Wort „Diät“ verbinde ich mit strengen Regeln, Verzicht, Selbstgeißelung…Das ist nix für mich…Dafür esse ich auch einfach zu gerne. Aber tatsächlich habe ich Erfahrungen mit Weight Watchers. Das hat auch eigentlich ganz gut für mich funktioniert: Man hat ein individuell errechnetes „Punktekontingent“ pro Tag zur Verfügung. Diese Punkte kann man dann für Lebensmittel ausgeben. Manche Lebensmittel haben wenig oder sogar keine Punkte, manche wie Pizza, Nutella, etc. haben dafür umso mehr. Verboten wird dabei erstmal kein Lebensmittel – man darf also alles essen. Vielmehr überlegt man, ob man sich das Lebensmittel wirklich leisten möchte.
Das gefiel mir gut und ich hatte auch messbare und schnelle Erfolge - zumindest solange ich aktives Mitglied war und regelmäßig zu den Treffen gegangen bin. Ob das allerdings gesund war, so wie ich es praktiziert habe, wage ich zu bezweifeln. Im Punkteoptimierungswahn habe ich mich dann doch recht einseitig ernährt und quasi täglich Linseneintopf und Skyr gegessen.

Mit welcher Zielsetzung bist Du zu Transformas gekommen?

Ich habe vor allem an meinen Hemden gemerkt, dass ich während der Pandemie wohl etwas zugelegt habe. Einige Knöpfe standen sichtbar unter Spannung. Das oberste Ziel war deshalb: Die Hemden müssen wieder passen! - Oder etwas smarter formuliert: 5 kg Abnahme in 12 Wochen. Die Abnahme sollte allerdings nicht mehr mit Skyr und Linseneintopf erfolgen, sondern Durch gesundes und abwechslungsreiches Essen. Mit dieser Zielsetzung ging ich ins Rennen.

Was hat Dich bei Transformas so angesprochen, dass Du es ausprobiert hast?

Tatsächlich war es die Kombination aus professioneller Ernährungsberatung und Einzelcoaching. Ich fand es superspannend einen ganzheitlichen Blick auf mich, meine Ernährung und meine (Ess-)Gewohnheiten zu bekommen und etwas darüber zu lernen. Was sagt z.B. Laura als Ernährungsberaterin zu der Art und Weise, wie ich mich ernähre? Was mache ich gut, was nicht so gut? Meine Erwartungshaltung war aber auch, dass das „warum“ beleuchtet wird – was verrät mir meine Lebensweise und Ernährung über mich? Damit habe ich mich bisher eher weniger beschäftigt. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen mit Anjas Unterstützung hat mir einige hilfreiche Impulse und spannende Erkenntnisse gebracht.

Was waren bis heute Deine größten Herausforderungen bezüglich einer gesunden Lebensweise?

Erstmal herauszufinden, was „gesunde Lebensweise“ überhaupt bedeutet. Kurzfristig Gewicht zu verlieren ist relativ leicht. Langfristig sein Wunschgewicht zu erreichen und zu halten sowie positive und negative Einflussfaktoren zu kennen – das ist deutlich schwieriger.

Daneben war es erstmal eine echte Herausforderung, jedes Essen abzuwiegen und zu protokollieren. Das empfand ich am Anfang tatsächlich als abschreckend. Aber mit der empfohlenen App hat es nach wenigen Tagen sogar fast schon etwas Spaß gemacht.

Inwieweit wurden Deine Erwartungen an Transformas erfüllt?

Ich muss sagen, dass meine Erwartungen und Anforderungen doch recht gut getroffen – sogar übertroffen wurden. Diese wurden aber auch im Erstgespräch und mit dem Fragebogen von Euch abgefragt und dann immer wieder thematisiert. Mir war wie gesagt die ganzheitliche Betrachtung sehr wichtig und diese Erwartung wurde zu 100% erfüllt. Außerdem war unser gemeinsamer Weg noch individueller auf mich zugeschnitten als ich gedacht hätte.

Was hat Dir besonders gut an Transformas gefallen?

In den Einzelcoachings habe ich viel über mich selbst gelernt. Ich wusste zum Beispiel schon, dass ich zu wenig schlafe. Wie wenig ich aber tatsächlich im Schnitt schlafe und welchen negativen Einfluss das auf mich und meinen Körper hat, das war mir so nicht bewusst oder ich wollte es nicht wahrhaben. Und solche AHA-Momente gab es einige.

Ein weiteres Beispiel: Ich habe mich oft mit Essen für etwas belohnt oder für irgendwas entschädigt: Der Tag war stressig und nicht wirklich toll? Dann gönne ich mir wenigsten was Gutes zum Essen. Mein Tag war großartig oder ich habe viel geschafft? Dann belohne ich mich mit was Gutem zum Essen. Wie man sieht, ein kleiner Teufelskreis, vor allem, wenn man sich dann auch noch „das Falsche“ gönnt. Und diese Erkenntnisse gepaart mit Handlungsempfehlungen, das war richtig gut!

Hast Du einen Tipp für Leute, die sich wie Du nachhaltig mit ihrer Ernährung auseinandersetzen wollen?

Puh, ich glaube DEN einen Tipp rauszuhauen ist schwierig… Ich hätte eher eine Message: Achtet mehr auf Euch! Stress reduzieren, ausreichend schlafen, gesund ernähren…und nicht verrückt machen lassen von ein paar Zahlen auf der Waage.

Abschließend interessiert es uns natürlich auch, wo Du gerade auf Deinem Weg zum Ziel stehst.

Ah, zum Schluss noch eine gemeine Frage 😊 Ich habe aktuell insgesamt 3,5 Kilogramm verloren und hab nur noch ‘ne gute Woche übrig. Aber: Die Hemden passen wieder 😊. Also das selbst auferlegte Hauptziel ist quasi erreicht. Und wenn es keine 5 Kilo bis Fristende sind, dann ist das auch kein Drama. Ich fühle mich deutlich fitter und bin nach wie vor sehr motiviert, das Gelernte weiterhin in die Praxis umzusetzen. Ich musste bisher auch keine großen Opfer bringen und hab auch an Festivitäten gegessen wie immer – also auch ein Stück Kuchen zum Kaffee etc.

Keine großen Opfer? Was waren und sind die kleinen Opfer?

Naja, ich hatte ja vorhin schon angedeutet, dass das Protokollieren kein Selbstläufer war, sondern schon eine Herausforderung dargestellt hat. Und auch wenn es mir „fast ein wenig Spaß macht“, ist es unterm Strich eben doch ein gewisser Aufwand. Aber das sind vielleicht die kleinen Opfer.

Super, vielen herzlichen Dank für Deine Zeit und Deine Offenheit, Thomas. Und natürlich weiterhin viel Erfolg und Ausdauer.

Vielen Dank auch von meiner Seite 😊

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